Wenn Menschen an ADHS denken, haben viele sofort ein bestimmtes Bild vor Augen. Ein Kind, das nicht still sitzen kann. Das ständig dazwischenruft. Das den Unterricht sprengt. Das auffällt.
Ich war dieses Kind mit ADHS/Neurodivergenz... aber nicht so.
Ich habe nicht auf Tischen getanzt.
Ich bin nicht durch Klassenräume gerannt.
Ich war oft einfach nur da, war durchschnittlich bis schlecht in der Schule, war sympatisch und habe dazu gehört.
Irgendwo zwischen durchschnittlichen Noten, häufigen Kopfschmerzen, überreizten Ausrastern zuhause, nicht gemachten Hausaufgaben, dem Stempel der Faulheit, ständigem Aufschieben und dem Gefühl, dass alle anderen offenbar verstanden hatten, wie Schule funktioniert.
Nur ich nicht.
Heute weiß ich, dass ADHS viele Gesichter hat.
Damals wusste ich nur, dass ich offenbar alles falsch mache, aber auch unfähig war, etwas daran zu ändern.
Wenn dein Gehirn anders tanzt
Kennst du das Gefühl, irgendwie immer anders gewesen zu sein?
Zu sensibel.
Zu verträumt.
Zu viel.
Zu laut.
Zu chaotisch.
Oder einfach „nicht passend“.
Viele Menschen tragen jahrelang Etiketten mit sich herum, ohne zu erkennen, was wirklich dahinter steckt. Nicht selten werden bereits Kinder missverstanden, kritisiert oder als faul abgestempelt, obwohl sie die Welt einfach anders wahrnehmen und verarbeiten. Genau darüber habe ich auch in meinem aktuellen Blog-Artikel geschrieben und viele Nachrichten von Menschen erhalten, die sich oder ihre Kinder darin widerspiegeln.
In dieser kostenlosen Live-Mini-Fortbildung sprechen wir über:
✨ Neurodivergenz erkennen
✨ Das Trauma der unerkannten Neurodivergenz
✨ Die Auswirkungen von Anpassungsdruck und Masking
✨ Warum so viele Betroffene an sich zweifeln
✨ Erste Schritte zu mehr Verständnis und Selbstannahme
📅 19.06.
🕠 17:30 Uhr
💻 Live via Zoom
🎟️ Kostenfrei
Das erwartet dich in dieser Mini-Fortbildung
Viele neurodivergente Menschen verbringen Jahre oder sogar Jahrzehnte damit, sich anzupassen, zu funktionieren und an sich selbst zu zweifeln, ohne zu wissen, warum ihnen manches schwerer fällt als anderen.
In dieser kostenlosen Live-Fortbildung erfährst du, wie sich unerkanntes ADHS, Autismus oder andere Formen der Neurodivergenz auf das Selbstbild, Beziehungen und das emotionale Erleben auswirken können.
Gemeinsam schauen wir darauf,
✨ warum sich Neurodivergenz häufig hinter Erschöpfung, Selbstzweifeln und ständigem Anpassungsdruck verbirgt
✨ wie jahrelanges Missverstandenwerden emotionale Wunden hinterlassen kann
✨ weshalb Neurodivergenz, Trauma und das innere Kind oft enger miteinander verbunden sind, als viele denken
✨ und wie erste Schritte zu mehr Selbstverständnis und Selbstmitgefühl aussehen können
Diese Fortbildung könnte genau richtig für dich sein, wenn …
✓ du dich schon dein ganzes Leben irgendwie anders fühlst
✓ du viel Energie darauf verwendest, „normal“ zu wirken oder dazuzugehören
✓ du dich häufig missverstanden, überfordert oder fehl am Platz fühlst
✓ du verstehen möchtest, was wirklich hinter deinen Herausforderungen steckt
✓ du aufhören möchtest, gegen dich selbst zu kämpfen und beginnen willst, dich besser zu verstehen
✓ du ein Kind hast, welches du besser verstehen möchtest
Datum: 19.06.
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Gratis via Zoom